Schlagwörter

, , , ,

Oder hammer alles?

  1. Tat: Mord in 298 Fällen in Tateinheit mit gefährlichem Eingriff in den Luft­ver­kehr, Sachbeschädigung und noch ein paar Peanuts.
  2. Tatzeit: 17. Juli 2014 gegen 13:20 Uhr UTC (16:20 h ukrainische Ortszeit).
  3. Tatort: Ukraine, Donbass, ca. 10 km südlich von Snizhne, zwischen Per­vo­mai­ka und Chervonyi Zhovten (Roter Oktober). Das dürfte nach den von der Novaya Gazeta vor Ort geführten Inter­views nun fest­ste­hen. Der Tat­erfolg ist etwa 10.000 m über Rossypne eingetreten.
  4. Tatwaffe/-werkzeug: BuK Raketentyp 9M38M1 mit Gefechtskopf 9N314M. Welcher Pro­venienz, ob von den russischen Selbst­verbrechern erbeutet oder von den echten Russen geliefert, das ist Wurscht.
  5. igor_strelkovTäter: Igor Wsewolodowitsch Girkin, genannt Strelkow (Schütze), aka Gur­ken-Igor, Sohn von Vsevo­lod Ignatievich Girkin (77) und Alla Girkin (75), Rei­se­pass­num­mer 4506460961, * 17. Dezember 1970 in Moskau, wohnhaft Moskau, Shen­kurs­ky Passage 136 8B, Tel. 8-915-377-36-63 (E-Mail: igo-strelko@yandex.ru), wie­der­ver­hei­ratet (von der ersten Frau, die er min­der­jäh­rig gehei­ra­tet hat, 2006 ge­schieden) seit 17.12.2014 mit Miroslava Reginskoy (22), drei Kin­der (mindestens, davon min­destens eins un­ehelich), zur Tat­zeit (2) verantwortlich im Ge­biet des Tat­ortes (3) als selbst­er­nannter Oberst, „Gene­ralis­simus“ und Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter der selbst­er­nann­ten Selbst­ver­bre­cher­repub­liken von Donezk und Lu­hansk, nach Un­ter­of­fi­ziers­lauf­bahn in der Ro­ten Ar­mee als ver­lie­he­ner Fähn­rich ge­wech­selt zur 45. Spez­Naz des FSB, aus­ge­schie­den im Rang des Fähn­richs oh­ne Of­fi­zier­saus­bil­dung am 31. März 2013, da­nach kom­mis­sa­ri­scher Lei­ter des Si­cher­heits­diens­tes des rus­si­schen Oli­garchen Konstan­tin Ma­lo­feev.
  6. Tathergang: Dem Tä­ter (5) Igor Girkin wird als Tat (1) vor­ge­wor­fen, zu­sam­men mit wei­te­ren noch un­be­kann­ten Mit­tä­tern … aha, da feh­lt al­so noch was … zur Tat­zeit (2) am Tat­ort (3) mit der Tatwaf­fe (4) den Ver­such unter­nom­men zu haben, ein ver­meint­li­ches Mili­tär­flug­zeug der Ukra­ine abzu­schießen und dabei eine Boeing 777 der Malay­sian Air­lines mit Flug­num­mer MH17 getrof­fen und in der Luft zer­stört zu ha­ben, wo­bei al­le 298 Men­schen an Bord des zivilen Flug­zeuges ge­tö­tet wur­den. Die fal­sche Vor­stel­lung des Tä­ters und sei­ner Kompli­zen über den „In­halt“ des Flug­zeu­ges, das sie ab­schießen woll­ten, ist recht­lich uner­heblich.

nobody beantragt, den Täter vor dem IStGH in Den Haag anzuklagen und die Russische Föderation um dessen Auslieferung zu ersuchen.

Dieses Verbrechen des Jahrhunderts muss endlich gesühnt werden.