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Warum liebt nobody Igel? Das ist eine lange Geschichte, die in meiner Kindheit beginnt, aber so viel Zeit habe ich heute nicht mehr. Deshalb nur zwei Episoden aus dieser langen Geschichte:

Die erste Episode spielt in Bonn, genauer gesagt Beuel, auf einem Hof vor den Garagen hinter einem Haus, in dem mein Kommilitone Rüdiger wöhnte. Wir ka­men spät in der Nacht von der üblichen Sauftour zurück, wahrscheinlich wie­der aus dem „Stachel“ … kein Scheiß … einer Kneipe, die einen Igel im Logo führte.
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Rüdiger hat’s gehört. Da raschelt doch was auf dem Garagenhof. Wir hin, nach­guggen. Und tatsächlich: da war ein Igel von den umgebenden Gärten in den Hof gefallen und suchte den Ausgang. Wir, gar nicht faul, haben eine Schau­fel „ausgeliehen“, den Igel in eine Ecke der Mauern getrieben, die den Ga­ra­gen­hof um­grenzten, auf die Schaufel geladen (aha, dafür war die Schaufel 😎 ) und wieder in den Garten nebenan verfrachtet 😛

Die zweite Episode spielt viel später und ist viel kürzer. Nachts auf einer Straße sehe ich ihn huschen … zu spät … ein schlimmes Geräusch … zu Hause habe ich geheult wie ein Schlosshund.
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BTW: Igel lieben es wirklich am Bauch gepinselt zu werden. Die gackern dann fast vor Freude 😛 aber ganz leise.