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Gestern hat auch das ZDF-Auslandsjournal über die Troll-Fabrik in Sankt Pe­ters­burg berichtet, wieder mit Marat und Ludmilla. Das bringt doch nix, auch wenn Bilder vom Schichtende in der Trollfabrik gezeigt werden:
trollschicht
„Unsere“ Russentrolle, also z.B. die Jünger von Georgios Geladaris und dessen Propagandaschau oder die nützlichen Idioten von TELEPOLIS wird man damit nicht überzeugen und außerdem trollen die Trolle von Olgino nicht die deutsche Medien, zumindest gibt es darauf nicht den leisesten Hinweis.

Gibt es dann gar keine Russentrolle für Deutschland? Mit Sicherheit nicht in Sankt Petersburg in der Savushkina 55. Wenn man sich aber das dortige Ar­beits­schema genauer anguckt und mit den Postings in deutschen Online-Foren vergleicht, dann fallen Parallelen auf, vor allem fast wortgleiche Postings bzw. kurz hintereinander folgende „Kommentare“ mit exakt gleichen Buzz-Wörtern und die so eifrgen Schreiberlinge haben im Netz scheinbar nix zu tun oder ge­mein­sam. Hier könnte man ansetzen und zu den Postern Kontakt aufnehmen. Ich weiß, der Datenschmutz … aber die Online-Redakteure vor allem der ZEIT könnten auf die Daten der Trolle zugreifen. Dann ließe sich z.B. feststellen, dass es ein Troll-Netzwerk aus hier lebenden Russen gibt. Einen wichtigen Knoten dieses Troll-Netzwerkes hat nobody in der Uckermark ausgemacht, ganz nahe an der polnischen Grenze. Da trollt gleich die ganze Familie. Fuckbook ist insoweit ein tolles Instrument, um die Verbindungen und Verknüpfungen im Trollnetzwerk aufzudecken.

Russland braucht für Deutschland keine Trolle, denn Russlands Trolle sind hier, mehr als nur die 400 von Olgino und diese Trolle sind im Gegensatz zu den Pe­tersburgern Überzeugungstäter und arbeiten „ehrenamtlich“.