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walle-bugEtwa eine halbe Licht­stun­de von hier ent­fernt macht sich gleich ein klei­ner, tapfe­rer Ro­bo­ter na­mens „Philae“ auf seinen 22,3 km langen Weg, um auf dem Ko­me­ten „Tschuri“ für im­mer und ewig zu lan­den. Da­zu schmeißt ihn Mut­ter­schiff „Roset­ta“ ein­fach ab, hof­fentlich an der richtigen Stelle, denn der Rest ist Newton und nicht mehr als ein vom Baum fal­len­der Apfel, nur viel langsamer (ca. 1m/s) und so gut wie oh­ne Bes­chleu­nigung. Dann ist „Philae“ auf Ge­deih und Verderb den im ganzen Kosmos geltenden Gesetzen unterworfen, denn Philae hat kei­ne Brems- oder Steu­erungs­raketen und natürlich auch keinen Bremsfallschirm … wozu auch, gibt ja keine Atmos­sphäre auf „Tschuri„.

Gegen 17 Uhr MEZ werden wir wissen, ob „Philae“ auf seinen/ihren drei Bei­nen sicher um ca. 16:30 Uhr MEZ so gelandet ist, dass die Antennen nach „oben“ zeigen, um Bil­der und vor allem Daten senden zu können. Der Livestream des Landemanövers hat bereits begonnen. „Wegwerfen“ wird „Rosetta“ den klei­nen, tapfe­ren Robo­ter gegen 9:35 h MEZ.

Philae“ sieht natürlich nicht aus wie Wall-E, sondern so:
philae
Hier ein Computergrafik, die „Philae“ auf seinem/ihrem Way of no return zeigt:
Raumsonde-Rosetta-Landung-von-Philae
PS: Liebe/r „Philae„, tue mir einen Gefallen. Finde eine Aminosäure, eine ein­zi­ge, klitzekleine Aminosäure, denn ich sehe schon die Schlagzeile im Os­ser­va­to­re Romano:

Gott schmeißt mit Dreck Leben auf die Erde!