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Die 30 Tonnen Salz kann sich Russlands Präsident Wladimir Putin in den Arsch schieben„, maulte der ukrainische Innenminister Arsen Awa­kow über die erste russische Hilfslieferung, aber so blöde war das mit dem Salz nicht. Da hätte Awa­kow mal seine Mutter oder Großmutter fragen sollen. Die hätte Awakow er­klärt, was manN mit Salz anfangen kann, wenn frau dazu noch Kappes hat. Den Weiß­kohl zum Salz gab es letzten Sonntag für diejenigen, die in den beiden Selbst­ver­brecher-Republiken im Donbass brav „gewählt“ haben.
donbass-wahl
Vor den „Wahllokalen“ wurden diese Lebensmittel zu Spott­preisen abgegeben. Aber was macht manN/frau jetzt mit Salz und Kappes? Kapusta! Sauerkraut ist ein wichtiger Vitamin-C-Lieferant, genau wie die auf dem Bild oben ebenfalls zu sehenden Möhren.

Bei Omi im Keller roch es immer herrlich nach Kapusta, den klein Waldi mit den Füßen stampfen durfte, was das Beste daran war und ein sehr ver­ant­wor­tungs­vol­ler Job. Denn die Luft muss raus aus dem Kappes. Luft zwi­schen den Aber­tausend Kohl­schnipseln lässt den Kappes faulen und dann riecht der Scheiße 🙄 … im wahrsten Sinne des Wortes.
salzgurkenglas
Täglich musste der kleine Kappesstampfer in den Keller gehen, nicht wegen des Kappes, sondern um die Gurken zu kontrol­lieren, Saure Gurken. Nach­gucken, ob über den Salzgurken noch fingerdick die Lake steht. Wenn nämlich Luft an die rei­fen­den Gur­ken kommt, machen die Gurken den Kappes (siehe oben) … auch Scheiße :mrgreen:
dickmilch
Nicht nur im Kel­ler, auch in Omis Hexenküche roch es immer himm­lisch, vor allem im Sommer, wenn auf dem obersten Bord im Stein­gut die Milch „verfaulte“ 😯 Das war Ab­sicht, sollte ja Dickmilch werden. Für den obenauf schwab­belnden Pelz lässt nobody jeden Pud­ding stehen. (Brat-)Kar­toffeln mit Dick­milch … lecker ❤
Bigos
Aber zurück zur Kapusta, aus der manN alles mög­liche ma­chen kann, nicht nur Sau­er­kraut, gekochtes aus rohem. Suppe z.B., Bigos … hmmm, auch lecker.

Also Kapusta hamse jetzt im Donbass, aber was ist mit Kwas? Wie sagen Polen (und auch Schlesier) so schön, wenn sie genervt sind: „Was, was, was, Kapusta i Kwas„. Für Kwas braucht manN Getreide.
kwas
Der Homebrewer macht es mit Brot, aber auch für Brot braucht frau Ge­treide. Die Ernte im Donbass ist wegen des Krieges zu über 70% ausge­fallen. Zwar ist die Ge­gend um Donezk und Luhansk nicht das klassische Getreideland der Ukra­ine, aber für die dor­tige Bevöl­kerung hat es zur Selbst­ver­sorgung fast aus­ge­reicht. Russ­land wird kein Getreide liefern, hat ja selbst nicht genug und bisher in der Ukra­ine zugekauft. Ob der Wes­ten der Ukra­ine dem Osten aus­hilft, Ge­treide lie­fern soll … ich weiß nicht. Die Rus­sen, die in den Selbstverbrecher-Repub­liken von Putins „Neu­russland“ ver­blieben sind glau­ben ja, jetzt nach der „Wahl“ wird al­les besser. Das war jeden­falls der Tenor vieler Inter­views, die Russ-TV mit „Wählern“ geführt hat. OK, dann sollen diese Optimisten auch den Lern­prozess durchmachen:

    In der Not
    schmeckt die Wurst
    auch ohne Brot

De Räuber: „Op de Maat