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prettythingsNoch einmal Marion Cotillard, diesmal die Sän­gerin, denn das wollte sie ja eigentlich werden. In „Liebe mich, wenn du dich traust“ kommt das Dior-Lied „The Eyes of Mars“ vor und da singt Marion schlecht. In einem anderen Film singt sie besser. Dieser Film aus 2001 hat in Deutsch­land keinen Ver­leih gefunden, nicht einmal auf DVD gibt es dieses Psychodrama „Les Jolies Choses„, ein Ti­tel, den man so nicht di­rekt ins Deu­tsche über­setzen kann (Die kleinen Dinge, die das Leben schön machen). Marion Cotil­lard spielt darin eine Dop­pel­rolle, Lucy und ihre Zwil­lings­schwester Mary, die sich nur äußer­lich wie ein Ei dem anderen gleichen, vom Wesen aber total unter­scheiden. Als der extro­vertierten Lucy ein Plat­ten­ver­trag an­geboten wird, obwohl sie gar nicht singen kann, muss die verschlos­sene, introvertierte Auster Mary für sie ein­sprin­gen. Nach einem Konzert findet Mary ihre Schwester tot vor und be­schließt in die Haut der Selbstmörderin zu schlüpfen … ein mörderisches Un­ter­fan­gen.

Im Buch heißen Lucy und Mary Pauline und Claudine und dieses Buch stammt von Virginie Despentes und wer die kennt [„Baise-moi (Fick mich!)„], der kann erahnen, dass es im Film hef­tig zur Sache geht. Wenn sie Marions Gesang „La Fille De Joie“ über­stehen (in die­sem Film singt sie wirk­lich selbst, wäh­rend sie als Piaf „ge­doubled“ wur­de), dann wer­den sie im zwei­ten Teil des Clips mit ihren 😯 Bubbles belohnt 😛

Und was hat jetzt die Überschrift mit dem Ganzen zu tun? Ich habe nicht ge­wusst, wie ich „Les Jolies Choses“ am besten über­setzen kann und des­wegen den Google-Translater zur Hilfe ge­nommen und der hat bei franz­männisch zu deutsch das eng­li­sche „pretty things“ ausge­spuckt. Fand ich witzig (BTW: So lautet auch der englische Titel des Films).

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