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In Donezk sind sieben Mitarbeiter des Roten Kreuzes, darunter ein Schweizer, sieben Stunden lang in dem von den pro-russischen Milizen besetzten Gebäude der Regionalverwaltung festgehalten worden und einer der Gefangenen wurde heftig geschlagen. Die selbstbefreienden Kartoffelkäfer haben ihnen Spio­na­ge vorgeworfen. Worauf sich der Spiona­gever­dacht stützt, sag­te der selbst­er­nannte Volks­verbrecher Kiril Ruden­ko nicht. Gegen 19 Uhr wa­ren Un­be­kann­te in das Büro des Roten Kreuzes gekom­men und hat­ten die Rot-Kreuz-Männer in ihre Gewalt ge­bracht. Meh­rere eben­falls anwe­sende Frau­en ließen sie offen­bar zurück. Gegen zwei Uhr nachts wur­den die Gefange­nen dann wieder frei­ge­las­sen. Au­ßer­dem ha­ben die Geisel­nehmer gro­ße Vor­räte an Arz­neien mit­gehen las­sen. Da­bei han­delt es sich um Medi­kamente, die am 7. Mai ins Rote-Kreuz-Haupt­quar­tier ge­lie­fert wor­den wa­ren. Die Mit­tel soll­ten ur­sprüng­lich in der Re­gion ver­teilt wer­den, wo es im­mer wie­der zu ge­walt­samen Aus­ein­an­der­set­zun­gen kommt (SPon).

Natürlich stürzt sich sofort Putins 5. Kolonne auf diese Meldung und versucht diese zu spinnen, und zwar in Richtung OSZE-Beobachter. Ein Beispiel – gleich der 2. Kommentar zum SPIEGEL-Artikel:Giraffe_im_Baum

    #2 Heute 10:13 von pleasenocomment
    Zu erwarten
    War doch irgendwie zu erwarten, daß dies nun pas­siert, wenn Spi­one unter dem Deck­mantel ziviler Orga­nisationen ausgesandt werden (man erinnere sich an unsere an­geblichen OSZE Beobachter). Ich will damit die Ge­fan­genset­zung und schon gar nicht die Miss­hand­lung recht­fer­ti­gen. Aber das Miss­trau­en ge­gen­über jeg­li­chen west­li­chen Hilfs­or­gani­sationen ist schon ver­ständ­lich. Ich hof­fe bloß für die Zu­kunft, dass die­se Orga­ni­sa­tio­nen nicht wei­ter un­ter­wan­dert/ aus­ge­nutzt wer­den, da­mit sie das vol­le Ver­trau­en wie­der ge­nie­ßen und so et­was nicht wie­der pas­siert.

Der Benutzer passt per­fekt in das Profil eines Lohnschreibers im Auftrag von Vladolf Putler

… und die Vorgehensweise erinnert mich an die Giraffe und den Wurm:

    Ein Biologie-Professor prüfte im Examen immer „Würmer„. Also haben sich seine Studenten immer auf Würmer vorbereitet, bis eines Tages der Pro­fes­sor wis­sen wollte: „Was wissen sie über Giraffen?“ Darauf der schlag­fer­ti­ge Stu­dent: „Giraffen haben lange Hälse. Damit kommen sie an Blät­ter in Baum­kro­nen, die für andere Tiere unerreichbar sind … und auf diesen Blät­tern le­ben WÜRMER …“

demotivators-rossia