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GolinehAtaiHeute im ARD Presseclub, Thema Ukraine, was sonst? Vier Frauen und ein Mann: die ARD-Korrespondentin für Moskau Golineh Atai (Foto WDR), Natalia Fiebrig vom ukrainischen TV-Kanal 1+1, Christiane Hoffmann vom SPIEGEL, Barbara Oertel von der TAZ und Christoph von Marschall vom Tages­spiegel. Ach ja, einen Moderator gab’s auch, aber den muss man nicht erwähnen, denn der musste nicht mode­rieren, weil sich alle Dis­ku­tanten und –onkel zu 99% einig waren. Das ist meine erste posi­tive Fest­stellung: Frauen disku­tieren gesit­teter. Zweitens war positiv, dass es keine 100-prozentigen ideo­logi­schen Scheu­klappen gab, allen­falls zu 99% bei Frau Fiebrig, aber es ging und geht ja um ihr Land, da kann manN/frau das ver­stehen. Drit­tes Plus: die TAZ ge­hört jetzt zu den von der CIA kon­trol­lier­ten Me­dien … würden die „nützli­chen Idioten“ sagen. Ge­sagt hat das Golineh Atai, wenn auch nicht auf die hie­sigen nütz­lichen Idio­ten ge­münzt, son­dern in Be­zug auf das „Ge­sindel“ (Christiane Hoffmann/SPIEGEL), das die von Moskau gesteu­erten grü­nen Männer in der Ost-Ukra­ine unter­stützt. Ich möch­te Golineh Atais „nützliche Idioten“ er­wei­tern auf die hie­sige 5. Kolon­ne, in de­ren Hirn­matsch man am Frei­tag in der „heute show“ gu­cken konn­te (hier in der ZDF­-Me­dia­thek). Goli­neh Atai, die erst seit Fe­bru­ar 2013 aus Mos­kau, bzw. jetzt fast aus­schließ­lich Donezk be­rich­tet, hat mit ih­rem neu­en Job den Jack­pot ge­zo­gen und sie macht das groß­ar­tig. Was für ein wohl­tu­en­der Unter­schied zu der jetzt wie­der aus der Gruft ent­wiche­nen Gabriele Kro­ne-Schmalz, deren ver­moder­ter Sowjet-Mief unerträglich ist. Wenn Golineh Atai den Ukra­ine-Kon­flikt über­steht, dann steht ihr ei­ne ganz gro­ße Kar­riere im WDR be­vor, wenn nicht vor­her ei­ne an­dere Sen­de­an­stalt den le­ckeren Bra­ten riecht und zu­schnappt. Golineh U made my Day mit den „nütz­lichen Idioten!

PS: Der „Presseclub“ von heute steht noch nicht1 ist in der ARD-Mediathek online. Sobald verfügbar, werde ich den Link nachliefern (Sie können das aber auch selbst über den RSS-feed der Mediathekkontrollieren„).