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Melitopol-13-04-2014Im strategisch un­gemein wich­ti­gen Melitopol sind ges­tern ei­ni­ge Tau­send für die Ein­heit der Ukra­ine auf die Stra­ße ge­gan­gen. Das ist in­so­fern be­mer­kens­wert, weil Meli­topol über­wiegend rus­sisch-spra­chig ist. Melitopol ist der Kreuz­weg, ohne Meli­topol geht nix. Dort kreu­zen sich die E58 Wien – Kiew – Ros­tov-am-Don und die E105 St. Pe­ters­burg – Mos­kau – Kiew – Jalta. Me­li­to­pol war schon im WWII mehr­fach hef­tig um­kämpft.

In Kujbyschewe bereitet man sich anders auf den er­warteten Ansturm der selbstbefreienden Touristen aus Russ­land vor. Alle Kreuzungen rund um das Kaff wurden mit Straßensperren ver­sehen, Pan­zer sind auf­ge­zogen, sogar Artil­lerie ist aufgefahren (Fotos kommen noch). Die Ukrainer sind ja nicht blöd und auf meine naive Lagebeurteilung angewiesen und die wissen ganz genau, was Putin vorhat. Ich will es mal so (schockierend) offen sagen: Putin will Krieg, dann soll er ihn auch bekommen und viele Leichensäcke auf dem Roten Platz stapeln, weil die Särge ausgehen werden. Verkriech dich wieder in dein Kreml-Loch, du Ratte, oder dein Volk wird es bereuen, nicht nur hungern. Vlad, du Arsch hast dich vergallopiert.