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Easterbunny_1Wäre in 10 Tagen Weih­nach­ten, gä­be es nun Weih­nachts­märk­te und -Mu­sik, wie „Mor­gen kommt der …“ Os­ter­ha­se. Ko­misch, dass es kei­ne Os­ter­mu­sik gibt, al­len­falls sa­kra­le, wie die un­säg­li­chen Pas­sio­nen von Bach. Oh du fröh­liche Os­ter­zeit… die ur-christ­lich­ste Zeit ist ver­bun­den mit ei­nem heid­ni­schen Sym­bol. Klar, der Os­ter­ha­se stammt nicht aus heid­ni­scher Zeit, son­dern aus dem 17. Jahr­hun­dert und soll ei­ne deutsche Er­fin­dung sein, aber wa­rum ein Ha­se und kei­ne Tau­be, oder ein Os­ter­pferd … ? Der Ha­se ist Frucht­bar­keits­sym­bolram­meln, wie die Kar­ni­ckel. Das macht ja Freu­de, aber die Os­ter­mu­sik ist trau­rig, ge­tra­gen. Ich ha­be auch nix Fröh­li­ches ge­fun­den und ver­mei­de Bach mit Brahms: „Ein deut­sches Re­quiem„. Die Ber­li­ner Phil­harmoniker dirigiert Claudio Abbado, und Barbara Bonney singt So­pran (ihret­we­gen ha­be ich die­se Auf­füh­rung auch nur aus­ge­sucht :mrgreen: )

Foto: © Superbass / CC-BY-SA-4.0 (via Wikimedia Commons)