Schlagwörter

,

PatricksensburgNeues aus dem Snowden-Fundus: Die NSA hat in einer Datenbank 122 Staats- und Regierungschefs offiziell als Spionageziele erfasst, da­runter Kanzlerin Angela Merkel, über die mehr als 300 Be­rich­te ge­spei­chert sind. „Da muss irgend­wie Fleisch an den Knochen. Snowden ist hier in der Lieferpflicht … Die Nachricht ist sehr dünn. All das er­schließt sich mir nicht„, sagt Patrick Sens­burg (Berliner Zeitung). Pat­rick Sens­burg, der Mann ist Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter und Profes­sor an der Fach­hoch­schu­le für öf­fentliche Verwaltung Nord­rhein-West­fa­len in Müns­ter und Ob­mann der CDU-Frak­tion im Bun­des­tags-Un­ter­su­chungs­aus­schuss, der ab Don­ners­tag Licht ins Dun­kel der NSA-Über­wa­chung brin­gen soll. Das nen­ne ich Real-Sa­tire live. Snow­den hat wie zu­vor noch kein ande­rer gelie­fert und al­les was er geliefert hat, hat sich als wahr her­aus­ge­stellt. Snow­den, bzw. die Hü­ter sei­nes Fun­dus, werd­en weiter lie­fern, ganz oh­ne Lie­fer­zwang und ohne Abo und da­für haben Clowns wie die­ser Sens­burg Eddy al­les ver­wei­gert … kopfkratzkein Asyl, nicht ein­mal siche­res Ge­leit für eine Aus­sage in Ber­lin oder Brüs­sel. Liefer­pflich­tig wären doch jetzt lang­sam die Poli­tiker im Neuland. Wie kom­men Voll­pfos­ten wie Sens­burg ei­gent­lich zu ih­ren Pos­ten und zu ei­nem Bun­des­tags­man­dat? Ach so … wir haben die gewählt.

Foto: Justus Kersting/Wikipedia, CC 3.0