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Russland gehört bis auf weiteres nicht mehr zum Club. Außenminister Lawrow meint zwar, die G8 wären kein Club, denn es gäbe keinen Vereinsausweis, aber das klingt in meinen Ohren wie das Kind, dem die Fresse poliert wurde und da­nach singend „hat ja gar nicht weh getan“ davon hüpft. Lawrow hat wohl ver­gessen, wie versessen Jelzin, Putins Ziehvater, 1996 war, in die G8 auf­ge­nom­men zu werden. Wa­rum war das Putin so wich­tig, wenn der Club so nichtig ist. Egal: jeden­falls fällt der G8-Gipfel in Sotschi aus und Putins Hütte (дача Пу­тина) in Sotschi bleibt leer. Offiziell heißt der Kasten „Residenz am Kap Ido­ko­pas“ und offiziell gehört er Putin auch nicht, nicht einmal Russland, sondern halb­offiziell Rosinvest, genau wie Putins kleinere Hütte auf dem Berg Fischt bei Sotschi, die ein biss­chen an Hitlers „Adlerhorst“ auf dem Ober­salz­berg erinnert. Putin wäre ja nie so blöd, dass sein Name, oder der seiner Tochter Maria ir­gendwo im Grundbuch auftaucht. Das geht geschick­ter. Maria spekuliert in spezielle Vorzugs-Aktien von Rosinvest, macht vorzugs­weise irre Gewinne und wenn sich Papa Vlad mal zur Ruhe setzen will, dann tauscht manN/frau die „Vorzugsaktien“ vorzugsweise gegen die Datscha auf dem Berg. Vorsicht: Das ist natürlich pure Phantasie :mrgreen: