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Folge der Spur des Geldes, sagt das alte Kriminalisten-Sprichwort. Aber in die­sem Fall hat das Geld kaum Spuren hinterlassen, denn es ist nach den Porno-Ab­mah­nun­gen aus Regensburg kaum Geld geflossen. Zu schnell und zu laut kam der Aufschrei der Internet-Gemeinde und diesen Schrei aus dem Netz hat auch jedes surfende Abmah­nofer mit­bekommen. Dann isses ja gut, könnte man mei­nen, wenn kaum Schaden an­ge­richtet wurde. Oh nein, denn das Netz hat be­grif­fen, dass es hier nicht um ein paar ge­stream­te Pornos, sondern um das Netz selbst geht, zu­min­dest in Deutsch­land. Andere Län­der ha­ben kein so schwach­sin­ni­ges Ur­he­ber­recht. Jeder Text (auch die­ser hier) könn­te ge­klaut sein und weil sich der (in dem Fall nicht gut­ten­ber­gi­sier­te) Text jetzt im Zwi­schen­spei­cher Ihres Com­pu­ters be­fin­det, dort eine flüch­ti­ge Ko­pie hin­ter­las­sen hat, sol­len Sie, gin­ge es nach den Abwahn-An­wäl­ten, das Ur­heber­recht ge­bro­chen ha­ben, ja so­gar kri­mi­nell sein, denn das Ur­he­ber­recht be­in­hal­tet so­ge­nann­te straf­recht­liche Ne­ben­gesetze. Ein paar be­son­ders ver­wegene Wirrköppe grei­fen so­gar auf das StGB (Straf­ge­setz­buch) selbst zu­rück und ver­su­chen Ih­nen im Fall der Fick-Film­chen in die Schu­he zu schie­ben, dass Sie ei­ne „Si­cherung“ um­gan­gen ha­ben, wenn Sie ein Vi­deo im Netz nicht nur streamen, also gu­cken, son­dern down­loa­den. An die­ser Stel­le müss­ten ei­gent­lich die Le­gio­nen von Google-An­wäl­ten aus­rü­cken und zum Ge­ne­ral-An­griff auf die An­mahn-Kol­le­gen bla­sen, denn de­ren At­tacke rich­tet sich ja nicht nur ge­gen Redtube, son­dern di­rekt auch ge­gen (z.B.) Youtube, mit dem Google vie­le Wer­be-Gelder ver­dient … ge­nau, Geld war das Thema. Eine Spur hat das Geld hier doch hin­ter­las­sen und zwar auf dem Ab­mahn-Brief aus Regensburg selbst.
U+C-Bank-HH
Was macht ein Rechtsanwalt aus Regensburg mit einem Konto in Hamburg, wenn der an­geb­liche Man­dant „THE ARCHIVE AG“ ein Unter­neh­men in der Schweiz ist, wenn auch mit mit dem deutschen Ralf Reichert aus Of­fenbach als Big Mac im Hin­ter­grund. Ok, pro forma hatte Urmann eine zeit­lang eine Depen­dance in Hamburg, aber das ver­schiebt die Frage nur von der Bank Donner und Reuschel in Hamburg zur Kanzlei-Außen­stel­le auf der Elb­chaussee in Ham­burg. Ich will’s Ihnen er­klären. Ham­burg ist ja nicht nur wegen seiner (geld-)reichen Pfeffer­säcke be­kannt, son­dern auch für Sex … Ree­per­bahn und so, Ro­tlicht­milieu eben. Geld und Sex, da­mit ha­ben wir 99% aller Motive abge­deckt, aus de­nen Ver­bre­chen began­gen wer­den.

Dort in Hamburg zwischen Sex und Geld ist eine besondere Pflanze groß ge­wor­den, die in diesem Fall eine zen­trale, wenn auch nicht ent­schei­dende Rolle spielt. Porno-Gucker kennen sie vielleicht als Julia Reaves, die zunächst ihren Arsch hingehalten hat und jetzt mit ihrem Kopf herhalten muss. Julia wurde, wenn ich richtig informiert wurde, am 29.06.1955 als Jutta Schneider in Ham­burg geboren und heißt jetzt eigent­lich Jutta Schilling. Jetzt wird es bei auf­merk­samen Lesern meiner La­berei klingeln, denn diese Jutta Schilling zeich­net an­geb­lich verantwortlich für die „Serrato Consultores S.L.“ und diese an­geb­lich spani­sche Firma hat an­geb­li­che Rech­te an Por­nos wie „Amanda’s Secret“ an­geb­lich an ei­nen Oliver Hausner in Berlinver­kauft„. Nun sitzt Jutta Schil­ling (aka Julia Reaves) mit ihren Fir­men (die Serrato Consultores S.L. ist nämlich nicht die ein­zi­ge, es gibt noch ein knap­pes Dutzend mehr), nicht im war­men Bar­celona, son­dern im stür­misch kal­ten Hamburg. Zwei Jutta-Adressen tau­chen in dem Zu­sam­men­hang im­mer wie­der auf, wo­von eine in­ter­essant ist: Hage­dorn­strasse 53 in 20149 Hamburg. Das ist die Adres­se der Rechtsanwälte Kain & Ehling, die bei ei­nigen Firmen von Jutta Schilling als „c/o“ angegeben wird. Aber nicht nur bei Fir­men, sondern auch auf Web­seiten taucht die Hage­dorn­strasse 53 in 20149 Hamburg auf. Auch von denen hat Jutta = Julia eine Men­ge, so vie­le, dass sie ei­nen ei­ge­nen Name­server braucht/hat: juliareaves45.com

Über den Nameserver ns1.juliareaves45.com läuft u.a. die URL der Sei­te von ALSTERMEDIA S.L. Alster klingt irgend­wie nach Hamburg, aber sitzen soll die Fir­ma in Barcelona. Die Seite ist auf Jutta/Julia re­gis­triert, aber das Un­ter­neh­men soll oder soll­te einem Ger­not Paul Sieg­fried Schenk ge­hö­ren, der auch Grün­der von „Serrato Consultores S.L.“ ist, je­den­falls als de­ren Be­voll­mäch­tig­ter für die­ses und zwei wei­tere Un­ter­neh­men auf­taucht, bei de­nen Julia/Jutta eine Rol­le spielt, z.B. die ALSTER MEDIA. Julia Reaves ge­hört Schenk … klingt nach Sklaverei, ist aber Marken­recht. Schenk hat „Julia Reaves“ 2004 als Marke in Spa­nien re­gistrie­ren las­sen. Da war Jutta aus dem ak­t­iven Porno-Biz schon raus, jeden­falls als Dar­stel­lerin. Sie hat mit dem Job nicht als Jüng­ste an­ge­fan­gen und wenn frau mit 34 ge­gen das Frisch­fleich be­ste­hen will, muss frau schon ziem­lich ab­ge­fuckte Sa­chen trei­ben (eine Titel­aus­wahl: Bondage Games, Bizarre Hausfrauen, Faustpissymo, Sperma Piss und Kaviar usw., Künst­ler­name u.a. Sonja Alban). Nach we­nigen Jah­ren ver­such­te Jutta hinter die Kamera zu wechseln, aber das war nix und seit Ende der 1990er be­treibt sie so eine Art Porno-Resterampe über di­ver­se Fir­men.
Julia-Reaves-FK
Wie hängt das mit U+C zusammen. Nun, die Mittelbayerische Zeitung zitiert Urmann in einem Interview so: Im Jahr 2007 habe sich der (Video-)Markt dann aufgeteilt: „Der Hollywood-Mainstream ging zu einer Münchner Kanzlei, die Pornos sind irgendwie zu uns gekommen.“ Und sie sind geblieben … Ich muss anmerken, dass ich über eine Geschäfts­ver­bindung Schilling/Urmann keine In­for­ma­tio­nen habe, aber IMHO liegt sie nahe und das würde auch die Zen­tra­li­sie­rung des Geschäfts in Hamburg er­klä­ren, denn einen anderen Grund habe ich trotz stunden­lan­ger Recherche nicht dafür gefunden, warum es den Re­gens­bur­ger An­walt Ur­mann nach Ham­burg gezogen hat.

So hätte manN zumindest einen Brotkrummen Geld, das Ende einer Spur, die man wie den Faden der Ariadne zurückverfolgen könnte, wenn Staatsanwalt wollte.

Obige Collage zeigt Jutta S. als (1) Geschäftsfrau, in ihrer aktiven Zeit (2), (3) und auf einer der üblichn Profilseiten (4).