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Bischof_Franz-Peter_Tebartz-van_ElstSo sieht es aus, das schwärzeste Schaf unter den deutschen Bischöfen: Franz-Peter Tebartz-van Elst. Der Gottes-Mann wird in einem Monat 54. Sieht man ihm nicht an. Das Foto (Christliches Medienmagazin pro/Wikipedia via flickr, CC 2.0) ist ein Jahr alt.
Juvenil nennt man das. Das kann „von jugedlichem Aussehen“ bedeuten, oder auch – biologisch – vor der Geschlechtsreife. Nun spielt das Geschlecht für einen Bischoff der katholischen Kirche bekanntlich keine Rolle (sollte es zumindest nicht), so lange es männlich ist. Deshalb müssen wir nach einer anderen Erklärung dafür suchen, warum der fromme Mann z.B. lügt, wenn es darum geht, ob er 1. Klasse nach Indien jettet und darüber sogar eine falsche ei­des­statt­li­che Erklärung abgibt (die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt noch, ob Anklage erhoben wer­den soll). Oder warum spielt van Elst nicht einfach mit seiner Eisenbahn oder schau­kelt sei­ne Glocken, anstatt sich ein Palais für 31 Millionen Euro Kirchensteuern zu errichten (SPon). Weil er ein Kindskopp ist ❓ Das Fragezeichen muss sein, denn der Franz-Peter unterhält eine schlagkräftige Anwaltstruppe. Wer die „Frage“ für sich beantworten will, erhält hier vom SPIEGEL-Blog deaillierte Hil­fe­stel­lung.