Schlagwörter

,

Tor-logoDa muss ich der NSA sogar mal recht geben: TOR stinks … so ist eine der Präsentationen über­schrie­ben, die der GUARDIAN heute aus dem Snowden-Fundus ver­öf­fent­licht hat.
tor-stinkt
Die andere Präsentation (EgotisticalGiraffe) ist eine Art „TOR for Dummies„. Viel Neues bringt der GUARDIAN nicht, aber aus dem Wenigen ist abzulesen, dass TOR (noch) sicher ist. NSA und GCHQ (das sind die britischen Schnüffler) beißen sich an TOR die Zähne aus und räumen ein, dass es nie gelingen wird, TOR-User gezielt zu identifizieren. Das gelingt eigentlich nur, wenn der TOR- Surfer parallel im Clear-www unterwegs ist (die NSA nennt das den epic fail). Wichtiger Ansatzpunkt für die Schnüffel-Schweine ist der Fingerprint des Fire­fox-TOR-Browsers. Da haben sie sich auf XP (die Folien sind was älter, jetzt vielleicht Win7) und Ubuntu, das Linux für Dummies, eingeschossen. Ich sach ja: MAGEIA :mrgreen: Wer seinen Firefox neu kompiliert, ist für die NSA im TOR-Netz also unsichtbar.

Aber TOR stinkt wirklich. Da turnen viele dunkle Gestalten rum. Erst vorgestern ist durch die Medien gegangen, dass das FBI Ross William Ulbricht, den Be­trei­ber der Drogen-Plattform Silk Road geschnappt hat, die nur über TOR zu er­rei­chen war (SPon). Hauptnutzer von TOR scheinen mir aber „Kin­der­por­no­gra­phen“ zu sein. Außerdem ist TOR quälend langsam … aber sicher.