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LegalKitDie USA sind viel mehr Bundesstaat, als z.B. die BUNDESrepuklik. Eigentlich müssten sie die Uneinigen Staaten von Amerika heißen. Jeder Bundesstaat kann machen, was er will und das ist nicht einmal übertrieben. Welche absurden Konsequenzen das hat (nicht nur theoretisch haben kann), sieht man an der umstrittenen Same Sex Marriage, also der Homo-Ehe. Ein paar Beispiele dazu aus dem Buch von Jura-Professor John G. Culhane „Same Sex Legal Kit For Dummies„:

Zwei in Massachusetts getraute Lesben ziehen ein paar Kilometer südlich nach Pennsylvania. Dort macht manN aus­gie­big von dem Recht Gebrauch, dass der Supreme Court den Bun­dess­taa­ten in Sachen Homo-Ehe eingeräumt hat: ManN erkennt die Ehe aus dem Bundesstaat Massachusetts nicht an. Das führt nicht nur dazu, dass Isabelle Barker und Cara Palladino 600 Steuervorteile versagt bleiben, sondern sie können auch nicht gemeinsam über die Schule bestimmen, die ihr Sohn jetzt besuchen soll. Sie sind nicht ver­hei­ra­tet, also können sie auch kein ge­mein­sa­mes Kind haben … ist doch logisch, oder nicht!? Die beiden müssen ihr Kind jetzt in Pennsylvania als Unverheiratete adoptieren. Very funny …

Ob der nächste Fall Professor John G. Culhanes akademischer Phantasie ent­springt, oder Realität ist, weiß ich nicht, aber er ist spannend. Nehmen wird an, eine in NYC ge­trau­te Lesbe entdeckt ihre Hetero-Ader zu einem Mann, aber ihre Partnerin will sich nicht scheiden lassen, dann muss das neue Glück nur nach Texas düsen und dort heiraten, denn Texas erkennt die Lesben-Ehe nicht an und deshalb ist die zweite Hetero-Ehe auch keine Bigamie. Konsequent können sich in Texas Homo-Paare (die aus anderen Bundesstaaten dorthin gezogen sind) auch nicht scheiden lassen. Ziehen die beiden Texas-Nicht-Bigamisten aber z.B. nach Kalifornien, dann droht der Ex-Lesbe dort eine Anklage wegen Bigamie. Lustisch :mrgreen: Wyoming ist weniger konsequent als Texas. Für die gibt es zwar auch keine Same Sex Marriage, aber Homo-manN/frau kann sich dort trotz­dem scheiden lassen.

Diese Absurditäten sind allerdings nicht so neu, wie es in manchen Medien er­scheint. Die Probleme gab und gibt es schon immer in den USA, z.B. bei der Ehe von Cousin und Cousine 1. Grades … in einigen Bun­des­staa­ten erlaubt (so se­hen die dann auch aus), in anderen nicht und dort werden diese Ehen auch nicht an­er­kannt.

Oder der Klops mit den Minderjährigen-Ehen. Jupp, die USA sind ein Paradies für Päderasten. In Idaho gibt es theoretisch gar keine Untergrenze, faktisch aber erlauben die Gerichte Ehen unter 16 nicht. Geheimtipp: New Hampshire (erlaubt auch Same Sex Marriage)! Sie wol­len eine 13-Jährige ehelichen? Kein Problem, aber sie (Mann) müssen dazu über 14 sein 😯 In anderen Bundesstaaten müs­sen sie die Kleine erst schwän­gern, wenn sie das Kind hei­ra­ten wollen. Und um­zie­hen in einige andere Bun­des­staa­ten dürfen sie dann auch nicht mehr. Viel­leicht eine Markt­lücke: Der USA-Liebes-Atlas für Pädophile.

Ich mach‘ hier keine schlechten Scherze, glauben Sie mir.