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Gravity_PosterUnglaublich, wie Viele hier nach dem Film Gravity suchen 😆 Auf der Suche nach einem Happy End? Soll ich’s verraten? Hehe … Spoiler-Alert:

Also, Sandra wird ja im Trailer losgerissen und schwirrt als haltloses loses Mädchen durch die Schwerelosigkeit. Damit könnte der Film enden, denn so ein Zustand kann ewig halten 😆 Aber nein, Gentleman-Cowboy George fängt Sandra wieder ein … jupp, ganz lassomässig. Dann entschließen sich die Zwei zur ISS zu schwimmen. Fast haben sie die erreicht, gibt’s Ärger und nun macht George vice versa den Abflug. Um Sandra nicht mit ins Verderben zu reißen, opfert er sich, Baby kappt die Nabelschnur zur Mami (OMG, da hat sich einer metamorphorische Bläschen gedacht). George kann aber Sandra bevor er ins Nirvana entschwindet noch einen Schnellkurs zum Thema „wie steuert man eine Soyuz“ verpassen. Nun sitzt Sandra allein im Uterus der sicheren Raum­kap­sel und entscheidet sich doch aus nicht nach­voll­zieh­baren Gründen ihrem Da­sein ein schnelleres Ende als dem Film zu bescheren. Sie dreht die Luft ab. Auf einmal, oh Wunder, macht George so ’ne Art Winke Winke durchs Fenster und setzt seinen Astronauten-Nach­hilfe­unter­richt fort. Beim ge­müt­li­chen Plausch mit dem un­sterb­lichen George dämmert es Sandra, dass sie in­fol­ge mangelnder „Be­lüf­tung“ nur hal­lu­zi­niert. George is futsch, nix happy end … doch ein biss­chen. Sandra macht den U-Turn und die Luft wieder an. Auf spektakuläre Wei­se erreicht das Mädel … nu wird’s international … eine verlassene chi­ne­si­sche Raum­station … mächtig was los, da oben. Die hat auch so ’ne Rettungskapsel und Sandra, nun Profi in Sachen Raumflug steuert die Kiste Richtung Boden. An der Stelle muss dem Regisseur Alfonso Cuarón aufgefallen sein, dass der Film zu kurz wird, wenn er jetzt schon endet (ich fand, er hätte schon 80 Minuten vor­her Schluss machen können 🙄 ), also gibt es noch einmal Komplikationen: Die Teflon-Pfannen fliegen Sandra um die Ohren … hat nix mit Küche zu tun. Ok, Frau macht das schon und Plumps, ab innen See … nicht die Erde, aber zu­min­dest Mutter Erde in Art von Frucht­wasser hat sie wieder … OMG, wer hat Alfonso Cuarón wat von Sym­bo­lik er­zählt, oder hat er etwa Sakrileg ge­guckt? Scheiße, immer noch zu kurz. Desbalb muss Sandra kurz vor ihrer symbolischen Wiedergeburt noch fast ersaufen, schafft es aber doch noch aus der Frucht­blase und schwimmt ans ret­ten­de (andere?) Ufer. Klar, darf nicht fehlen, der Blick zurück ohne Zorn, diesmal in den Himmel, wo die Reste einer Raum­station in der Luft verglühen – CUT!

Sie sehen nix?! :mrgreen: Absicht! Markieren Sie mal die Lücke von „Spoiler-Alert“ bis hierhin mit der Maus 😎

PS 🙄 Das muss ich dem Film aber lassen, das Vakuum ist gut fotografiert und der Gag mit dem Feuerlöscher hätte von mir sein können … nee, ich hätte Sandra Apollo-13-like ’nen Staubsauger zum Laubbläser umfunzen lassen und sie damit zu den Chinesen auf die Reise geschickt. Wer’s liest, ist selbst schuld, hab doch gesagt, spoiler! Und wer den Film guckt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Es ist zwar kein Remake, aber mit Clooney ist es so, wie mit Gere: sein Gesicht muss wett machen, was dem Film abgeht: Klasse.