Schlagwörter

, , ,

thor-pepeMeine Liebe zu Schall­plat­ten habe ich hier ja schon rum­ge­spro­chen. Leider geht es diesem Me­dium wie mit Allem: Nihil semper suo statu manet (nix bleibt wie es ist). Ich habe die Scheibe, die auf dem Foto hinter meinem Thorens steht schon so oft ab­ge­nu­delt, dass sie nur noch als LoFi be­zeich­net wer­den kann. Wenn im Adagio des Concierto de Aranjuez Neville Marriner Blech und Streicher der Academy of St. Martin-In- The-Fields gleichzeitig auf Pepe Romeros Gitarre einschlagen lässt, dann ist da so viel Dynamik drin, dass der Plattenhobel (Nadel) nur noch jede zweite Kurve kratzt. Um diese Dynamik aúf Platte zu pressen, hat Philips ihr einen großen „Rillenabstand“ beschert und Staub liebt Rillen. Ich habe das Baby gebadet und meinen alten Stanton-Brutal-Hobel aufgeschraubt, um dem Baby die Scheiße aus der Ritze zu kratzen … mit mäßigem Erfolg UCCP-9538 (tut der Rille auch nicht gut). Ersatz muss her und jetzt geh ich fremd, mit der sil­brig Glän­zen­den. Morgens um 3 (sen­i­le Bett­flucht) hat natürlich kein Plat­ten­la­den auf, nur das In­ter­net. Aber mit dem dort an­ge­bo­te­nen MP3-Schrott kann ich nix an­fan­gen. Eine Stunde habe ich Pepe verzweifelt ge­sucht und dann gefunden, so­gar als sa­gen­um­wo­be­ne Ja­pan-Pres­sung mit 24 Bit 😛 bei 96.000 Hz 😛 😛 .

Auf Russen ist eben Verlass :mrgreen:
rutrack
hoffentlich, denn die peers müssen noch drei Stunden online bleiben, bis ich auch diesen Schatz gehoben habe.

Richtig, wo bleiben die Töne? Sorry, werde alt, wie meine Platten. Hier isser, Pepe Romero, die Academy of St. Martin-In-The-Fields und das Concierto de Aranjuez: