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SDXC_256GB_600xIch habe mir überlegt, ob ich nicht, wenn schon der Laptop geputzt wird, gleich eine neue Festplatte einsetzen lasse. Mit werksseitigen 250 GB war das Gerät nicht gerade üppig bestückt und ich hab‘ ein Dual-Boot draus gemacht: Win7 und Linux (Mageia) laufen parallel. Da wird es schnell eng auf der Platte. Aber einer jungfräulichen Platte Alles beizubringen, was die Alte kann, das dauert und deshalb habe ich den Gedanken wieder verworfen. Externe Platte ist zu unpraktisch und der SD-Slot frisst nur SDHC, da ist bei 32 GB Schluss. Das bringt nicht viel. Aber es gibt ja noch SDXC und Card-Reader, die man über USB anschließen kann. SDXC geht jetzt bis 256 GB, auch wenn es hier AFAIK noch nicht angeboten wird. Außerdem kostet so eine 256GB-Card fast 900 Dollar. Da hab‘ ich mir gedacht, 128 GB tuns auch. Lexar nimmt die gerade aus dem Programm (wahrscheinlich wegen der Markteinführung der 256er), da bekommt man die auch schon um 100 Euro. Muss natürlich keine teure Lexar sein, aber Flash-Speicher sind nicht immer zuverlässig und „vergessen“ schon mal was. Sensible Daten sollte man besser nicht darauf archivieren (zurzeit jedenfalls noch nicht – deshalb bin ich auch gegenüber SSD-Platten skeptisch). Wenn man nur Fotos etc. auslagern will, tuts auch ’ne Platinum-SD-Card für unter 60 Euro bei 128GB. Dazu kommt noch ein neuer Cardreader, denn die ich jetzt habe können noch kein SDXC. Ok, mit 10 Euro auch keine riesige Inverstition. Für unter 70 Euro kann ich so die Speicherkapazität um 50% erhöhen. So viel kostet auch eine neue Festplatte und da passt zehnmal so viel drauf. Das wäre der bessere Kauf, wenn nicht die Scheiß Neuinstallation wäre. So mach ich’s ❗