Schlagwörter

,

UPDATE: Zum Urteil erster Instanz (5 Jahre und 6 Monate) geht es hier lang.
Horst_Arnold-Hartmut_LierowAls sie noch Zeugin der Anklage war, konnte man den vollen Namen lesen und ihr Gesicht sehen. Das war 2002. Nun sitzt Heidi Külzer selbst auf der Anklagebank und ihr Opfer ist tot. Opfer, nicht Täter war Horst Arnold (im Bild links, rechts Anwalt Hartmut Lierow, 2011 vor dem LG Kassel – itu@wikimedia / CC-by-sa *). Heidi K. (wie sie jetzt die Medien nennen) hat ihren Kollegen Arnold fälschlich beschuldigt, sie vergewaltigt zu haben. Die notorische Lügnerin hat Horst Arnold erst in mittelbarer Täterschaft hinter Gitter und dann mittelbar ins Grab gebracht. Fünf volle Jahre hat der ehemalige Lehrer gesessen und nachdem er in einem Wiederaufnahmeverfahren wegen erwiesener Unschuld freigesprochen wurde, durfte er nicht an seine alte Georg-August-Zinn Schule in Reichelsheim zurück. Nicht mal die Haftentschädigung erreichte ihn vor dem Tod. Arnold ist nicht nur das Opfer dieser Heidi K., sondern auch der Justiz. Vor dieser Justiz darf Frau Külzer weiter behaupten, Arnold habe sie vergewaltigt. Dabei gibt es hier nur schwarz oder weiß, entweder er hat, oder er hat nicht. Wenn bis zum BGH festgestellt wurde, er hat nicht, was soll dann in diesem neuen Prozeß gegen Heidi rauskommen?HeidiK

Ob Heidi Külzer auch fünf Jahre absitzen muss? Wohl kaum. Ich schätze, sie kommt sogar mit Bewährung davon. Wie auch immer: wenn sie nicht fünf Jahre brummen muss, dann ist das Recht unlogisch.

Und die unlogischen Medien werden Heidi K. weiter dabei helfen sich zu verstecken, hinter Pixeln oder schwarzen Balken. Aber so ist eben: Frauen sind immer das Opfer. Männer haben das potentielle Tatwerkzeug, einen Schwanz, also müssen sie Täter sein. Heilige Einfalt.

PS: Hier noch ein interessanter Bericht zum Fall Arnold/Külzer aus dem STERN 2011.

* Soll ich so angeben, sagt der Urheber (siehe Kommentar #4). Na wenn sonst nix is‘ … mach ich doch gern 🙄