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jana-mashoneeIch habe nochmal über mein „USA klassich“ nachgedacht. Die dort genannten Komponisten haben mit der echten klassischen Musik Nordamerikas eigentlich nichts zu tun. Ich glaube, ich habe den „Indianern“ Unrecht getan. Bei meiner Suche nach Wiedergutmachung bin ich auf eine mir bisher unbekannte Künstlerin gestoßen: Jana Mashonee. Jana scheint in den USA recht erfolgreich zu sein und wurde schon zweimal für einen Grammy nominiert, 2007 für „American Indian Story“ (Link zu Amazon – oben links das Cover der CD) als „Best Native American Music Album“. Im folgenden Video habe ich zwei Stücke aus diesem Album zusammengeschnitten: „The Spirit Of One“ und „The Enlightened Time“:

Bei The Enlightened Time (das zweite Stück im Video) habe ich sogar den Original-Clip von Jana genommen, diesen aber komplett umgefrickelt, denn im „echten Original“ hat jemand bei der aspect ratio totalen Mist gebaut (der Murx ist hier auf YouTube zu sehen).

Das dritte Stück ist das unkaputtbare Amazing Grace, das Jana Mashonee in der Sprache ihres Volkes singt. Sie ist vom Stamm der Tuscarora und die gehören zum Volk der Lumbee (auch im ersten Stück singt sie ein paar Worte in Lumbee). Die Bilder zeigen aber nicht ihr Land in North Carolina, sondern (Klischee muss sein – Jana Mashonee macht es in ihrem Clip auch so) das Monument Valley in Arizona und das ist Navajo-Land.

Viel Spaß bei den schönen Bildern und mit der schönen Stimme.

PS: Noch ein paar Anmerkungen zu den Urhebern des Quellmaterials und bezgl. des Copyright. Teil 1 (The Spirit Of One) habe ich auf Vimeo gefunden und wurde dort von einer/m „Sr. lion“ ohne Copyright-Vermerk eingestellt. Teil 2 (The Enlightened Time) stammt aus dem YouTube-Channel der Künstlerin Jana Mashonee selbst, die dort alle ihre Songs ohne Copyright-Einschränkung veröffentlicht. Die Bilder zu Amazing Grace stammen von Birds Eye Productions, die von ihrer Seite zu dem Clip auf Vimeo als Beispiel für ihre Arbeit verlinken, ebenfalls ohne Copyright-Einschränkung. Die Amis sind, was die Verwertung angeht, großzügiger, denn sie haben längst begriffen, dass die Verbreitung durch (nicht kommerzielle) Schmarotzer wie mich, wenn auf den Urheber hingewiesen wird, nur nützt und nicht schadet.