nARD-Korea

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roetzerDie intellektuelle Speerspitze aller Aluhüte, das AK47 des deutschen Journalismus (Florian Rötzer) bricht im Artikel “Die ARD will wie die Süddeutsche zur ‘ge­lenk­ten Öffentlichkeit’ übergehen” auf TELEPOLIS (wo auch sonst :roll: ) eine Lanze für alle Heul­susen, die sich durch die neuen Regeln in den Kom­men­tar­be­rei­chen von ARD und Süd­deutsche in der freien Ent­faltung ihrer Russen-Troll-Rotzerei be­hindert sehen: Oxperte Florian Rötzer seilt einen Brauen auf und kommt zu dem verglei­chenden Ergeb­nis, dass ARD, Süddeutsche … ach was sage ich, sicher ganz Deutsch­land irgendwo zwischen Russland und Nord­korea zu ver­orten sind, sie manN/frau jetzt so gern neuspricht:

    Da geht es in der gelenkten Demokratie Russlands noch liberaler zu, das Modell gleich eher Diktaturen wie der von Nordkorea.

Sagt nobody doch, wir sind nARD-KoreaVerfassungsbeschwerde sofort, die Demokratie ist in Gefahr … naja, vielleicht üben ARD, Süddeutsche und sogar nobody ihr virtuellen Hausrecht aus, so wie Printausgaben der Zeitungen nicht jeden Hirnfurz eines Florian Rötzer drucken würden/müssen … zum Glück. BTW: In manchen Medien hat man inzwischen durch Analyse der IP-Adressen rausgefunden, dass besonders liebe Foristen ihren Troll-Rotz von Russland aus absondern.

Jasmin wieder aubergine

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Ich hab’s schon in “Gekonnte Verwandlung” verraten: Jasmin liebt aubergine. Beim Interview mit Olaf Sundermeyer war es diesmal der wieder viel zu kurze Rock:
jasmin-aubergine
Olaf Sundermeyers Eindrücke und Empfehlungen im Fall einer RT-Einladung können Sie in der FAZ nachlesen :mrgreen:

PS: Da fällt mir gerade ein, eine neugierige Nase wollte wissen, was ich über Jasmin und Furzheim weiß … neee, dat verrate ich nit … dat Mädel ist ja noch jung und dumm, die kommt noch selbst auf den Trichter, dass frau Seele nicht an den Teufel verkaufen soll.

“Ich habe den Krieg begonnen”

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KORREKTUR: Das Interview ist nicht bei der KP erschienen, sondern in der Zavtra, einer russischen Nazi-Zeitung, bei der Gurken-Igor früher selbst gearbeitet hat. (Dank an Igor Wasilij Popolochowitsch für den richtigen Link)

Gurken-Igor (kennt den noch wer?) hat in der Komsomolskaja Prawda rumgeprahlt, dass er den Abzug gezogen hat, mit dem der Krieg gegen die Ukraine begonnen wurde. Glauben Sie nicht? Na dann hören Sie zu:

Maidan +1

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maidan-kiewHeute vor einem Jahr ging es los auf dem Maidan in Kiew. Was hat sich in dem ver­gan­ge­nen Jahr ge­än­dert, was ist ge­blie­ben? Janukowitsch, der korrupte ehe­malige Staats­prä­si­dent der Ukra­ine ist wech nach Russ­land … die Krim auch, auch wech, wenn auch weni­ger ge­flohen als ge­raubt. Oli­garchen gibt es immer noch und im­mer noch haben sie Macht, wie z.B. Ihor Kolomojskyj als Gou­ver­neur von Dnipropetrowsk. Die Ukra­ine ist im­mer noch pleite. Das und mehr hat sich nicht ver­än­dert. Dass es jetzt im Osten der Ukra­ine Krieg gibt, ist zwar eine Ver­än­de­rung, aber keine posi­tive. Was ist dann positiv am Maidan? Freie Wahlen, ein sym­pa­thischer, wenn auch dilet­tantischer Schoggi-Prez, poro-laughdie Hoffnung auf mehr Westen und weni­ger Osten und die Abwehr der rus­sischen Er­pressung, mit der Putin die EU-Assoziierung ver­hindern wollte. Das EU-As­so­ziie­rungs­ab­kom­men ist unter­zeichnet, wenn auch der wirtschaft­liche Teil aus­gesetzt ist. Ob das klug war?

Solange Putin eine Chance sieht, diesen Teil der Assoziierung der Ukraine zu verhindern, wird er den Donbass weiter in Geiselhaft halten. Und solange wird es der Ukraine nicht besser gehen und Putin kann, so wie er es gestern in sei­nem Si­cher­heitsrat vor laufen­den Fernseh­kameras gemacht hat, mit dem Finger auf die Ukraine zeigen und seinem Volk ein­reden: “Da seht ihr, was es heißt, dem Westen angehören zu wollen. Da geht es uns doch besser.”

Besser geht es den Russen nicht. Wer das glaubt, der soll von Moskau nur 100 Kilometer nach Osten fahren. Von Osten, der bäuerlichen Region Russlands, wo sich seit Zaren­zeiten nix geändert hat, von dort droht dem neuen Zaren keine neue revo­lutionäre Gefahr. Das war noch nie so, das hat schon Lenin richtig er­kannt. Die Gefahr für Putins zaris­tische Auto­kratie droht von der jun­gen städt­ischen In­tel­li­genz. Wenn die den Roten Platz in einen Maidan 2.0 ver­wan­deln soll­te, dann wer­den in Mos­kau wie­der Panzer rollen. Auch inso­weit ist in Russ­land al­les beim Alten ge­blieben.

Maidan, ein Jahr danach: Hat ich das gelohnt, mit 100 Toten auf dem Platz und über 4000 Toten im Donbass? Noch nicht, denn noch ist dieser Pro­zess nicht ab­geschlos­sen. Ab­ge­schlos­sen wird dieser revo­lutionäre Prozess erst dann sein, wenn der di­rek­te Ver­gleich einer post­sow­je­ti­schen west­lichen Ukra­ine und einem post­sow­je­ti­schen öst­li­chen Russ­land für jeden Blin­den er­kenn­bar zu­guns­ten der Ukra­ine aus­fällt. Wenn jeder Rus­se, dessen Blick der Rich­tung von Pu­tins Zeige­fin­ger folgt, blü­hende Land­schaf­ten sieht. Dann wird Russ­land so zer­fal­len, wie Putin heute will, dass die Ukraine zer­fällt.

  • Der Zerfall des Zaren­reiches hat mit der Februar­re­vo­lu­tion in Petro­grad (Sankt Petersburg) begonnen.
  • Der Zerfall der Sowjetunion war nicht nur Gorbis Werk, sondern auch Folge der Streiks und Demonstrationen, mit denen die auf­müpfige Be­völkerung von Leningrad (Sankt Peters­burg) 1987/88 bessere Arbeits- und Le­bens­be­din­gun­gen ge­fordert hat.

Sankt Petersburg war nie eine rus­sische Stadt. Peter der Große hat die Stadt aus den Sümpfen der Newa ge­stampft, um ein Tor zum Wes­ten zu ha­ben, wo er (in Holland) den Schiffs­bau erlernt hat (in Sankt Petersburg gibt es des­wegen auch den Stadt­teil “Klein Hol­land“). Der Brockhaus schreibt über Sankt Pe­ters­burg:

    Seit 1706 wurde er [der Hafenplatz Sankt Piterburch] zum neuen Reichs­zent­rum aus­gebaut, das sich mit seiner dem Westen zugewandten kosmo­politischen At­mos­phäre be­wusst von dem engen Natio­nalismus in Moskau abhob.
    Band 19, 20. Auflage, 1998

Sankt Petersburg war immer die intellektuelle Hauptstadt des Reiches. Im Ma­ri­inski-Thea­ter muss sich während der Schwan stirbt nur ein Mutiger erheben und laut rufen: “Nieder mit dem Zaren im Kreml! Freiheit für Karelien! Auf zum Schlossplatz!” und schon geht sie wieder los, die zweite weiße Revolution und damit der Zerfall Russlands.

Sankt Petersburg ist schön, aber die vielen Petersburger, die regelmäßig die paar Kilometer nach Westen in Estlands Hauptstadt Tallinn fahren, wissen, dass Sankt Petersburg schöner sein könnte. In Moskau haben die Intel­lektuellen Angst vor Ver­änderung, in Sankt Petersburg ist das anders. Dort könnte sich Karelien wieder ab­spalten. nobody wird es viel­leicht nicht mehr erleben, aber die Halb­wertzeit des Reichs der Zaren wird kürzer.

  • 1547 lies sich Iwan III. zum ersten Zaren Krönen.
  • 1917, 370 Jahre später, dankte der letzte Zar ab und es folgten die Sowjet-Zaren.
  • 1990, nach nur 73 Jahren, erklärte sich Russland von der UdSSR unabhängig.
  • 2027, weitere 37 Jahre später, könnte vom Zarenreich endlich wieder das übrig bleiben, was es mal war, das Großfürsten Moskau, am Anfang das kleinste alle russischen Fürstentümer.

Der Schlossplatz in Sankt Petersburg vor dem Generalstabsgebäude
PalaceSquareNight
… ist zwar kleiner als der Maidan in Kiew, aber für eine weiße Re­vo­lu­tion soll­te es rei­chen und weiß ist ja auch nicht farbig, wovor Zar Vlad be­kannt­lich Angst hat :mrgreen: Jetzt, am Ende von 2013, ist es zu spät, um damit an­zufangen, Petersburg_Nikolskiy_from_Sowjetskaja_Hoteldenn in Sankt Pe­ters­burg ist es zu dun­kel. Die Wei­ßen Näch­te von Sankt Peters­burg, viel­leicht schon nächs­tes Jahr, die wä­ren schon bes­ser ge­eig­net, denn dann ist eh ganz Sankt Pe­tersburg Tag und Nacht auf den Beinen. Und wenn diese weiße Revolution tatsächlich im Mariinski ihren Anfang nähme, dann wäre das nicht nur Maidan 2.0, sondern auch eine Ballhausrevolution 2.0.

Apropos Sankt Petersburg: User Marco Meng hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass sein Roman “Golgatha” , den ich hier schon mal besprochen haben, in neuer, redigierter Auflage erschienen ist. Diesen Hinweis gebe ich gern weiter, sogar mit Link zur Probeleseseite :lol:

PS: Eine lesenswerte Zusammenfassung der Maidan-Revolution finden Sie in der NZZ: “Das schwere Erbe des Maidan“.

Putin hat Angst

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Das russische Fernsehen berichtete gestern von einer Sitzung des Si­cher­heits­ra­tes. Solche öffentlichen Sicherheitsrat-Sitzungen gibt es immer dann, wenn Putin seinen Untertanen etwas zu verstehen geben will. Gestern lautete die Botschaft:

    Russische Bürger haben das Recht auf eine eigene Meinung und in der Op­po­si­tion zu sein, aber Extre­mismus wird mit der vollen Härte des Ge­setzes be­kämpft werden … Sie müssen wissen und ver­stehen, das die För­de­rung na­tio­na­lis­tischer Ideo­lo­gien den Kon­flikt zwi­schen Men­schen ver­schie­dener Na­tio­nalitäten und Glaubensrich­tungen an­treibt, und mas­sen­hafte Ver­let­zun­gen der öf­fent­lichen Ord­nung auf die­ser Basis for­dert den gewalt­sa­men Um­sturz der be­ste­hen­den Ord­nung …” Putin hält es für not­wendig, die Leh­ren zu zie­hen aus an­deren Län­dern, in de­nen Extre­mismus als In­strument der Geo­po­litik ein­ge­setzt wur­de und for­dert, al­les zu tun, um eine “far­bi­gen Re­vo­lu­tion” in Russ­land zu ver­hin­dern. Wla­dimir Putin: “Wir sehen die tragi­schen Fol­gen ei­ner Wel­le von so­genannten far­bigen Revo­lu­tionen … und wie wir sa­gen … für uns ist es eine Leh­re und eine War­nung, und wir müssen alles tun, was notwendig ist, damit so etwas nie in Russland passiert.”

    Der kleine Schisser hat Angst :lol:

Gekonnte Verwandlung

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Na, würden Sie sie wiedererkennen, wenn Sie sie vor 2 Jahren getroffen hätten?
jdk-rt
Jupp, das ist Jasmin Dantas Kosubek, damals noch brünett mit etwas anderer Nase. Die Lena Meyer-Landrut-Kopie für Aluhüte :mrgreen: Deshalb auch immer die kurzen schwarzen Röcke mit den blickdichten schwarzen Strümpfen …
640px-Lena_Oslo3_cropped
… und schließlich ist Lena mal ungewollt farblich für die Kartoffelkäfer Reklame gelaufen:
682px-Lena_Meyer-Landrut01
PS: Aubergine ist Jasmins Lieblingsfarbe … noch aus der Zeit in Pforzheim … aber das ist eine andere Geschichte :razz:

Leben im Dreck

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… oder: Philae hat kalte Füße
schnellball-dreck
nobody hat zwar keine Ah­nung, aber dafür eine Theorie … naja, es ist eher ein Sam­mel­surium aus Theo­rien An­derer, ernst­haf­ten Theo­rien. Wie auch immer … jedenfalls hat diese Theo­rie etwas damit zu tun, dass Philae, der schla­fende klei­ne Robo­ter auf dem Kome­ten Tschuri, jetzt kalte Füße hat. Den bisher an­ge­kom­me­nen Da­ten der Rosetta-Mission ist zu ent­nehmen, dass Philae auf Eis steht. Das ist nicht die Über­ra­schung, denn schon lan­ge wird ver­mutet, dass vie­le Kome­ten aus Eis und Dreck be­stehen. Von schmutzi­gen Schnee­bäl­len aus dem All ist oft die Rede. Die span­nende Fra­ge ist, woher kommt das Eis auf Tschuri … nein, woher kommt das Was­ser für das Eis? Darauf gibt meine Theorie folgende “Antwort”:

Unsere Sonne und alle anderen Sterne im Kosmos sind bekanntlich nicht 1. Wahl, sondern recycelt. Wahrscheinlich ist unsere liebe Sonne der Enkel einer Ur-Sonne, die 3. Generation. Dass es vor Sternen wie der Sonne schon früher andere Sterne gegeben haben muss ist eine zwin­gende Schluss­folgerung der Physik. Daran zwei­felt heute keiner mehr. Unsere Sonne “ver­brennt” Wasser­stoff zu Helium. Wenn nicht mehr genug Wasser­stoff da ist, wird die Sonne das Helium zu Kohlenstoff verbren­nen, dann aus dem Kohlen­stoff Neon backen usw. bis zum Eisen und dann ist Ende der Fah­nen­stange. Bei jedem der an­ge­spro­che­nen Fusions-Pro­zesse entsteht mehr Energie als Energie rein­gesteckt wird, was die Sonne am Leben erhält, aber beim Ver­such das mit der größ­ten Bin­dungs­stär­ke ver­sehene Eisen zu fu­sio­nieren muss mehr Ener­gie auf­ge­wandt werden, als da­bei her­aus­kommt. Wenn die Son­ne das merkt, ist es auch schon zu spät und von jetzt auf gleich er­lischt das Son­nen­feuer und die Sonne kol­labiert :sad:

Um Elemente schwerer als Eisen zu “erbrüten” braucht es Sterne, die viel größer als die Sonne sind und den p-Prozess (oder was an­deres, da ist die Wissen­schaft noch nicht durch mit). Diese Rie­sen hauchen ihr Leben als Su­pernova aus und dabei werden Ener­gien frei­gesetzt, die aus­reichen, um Ele­mente wie z.B. Uran zu pro­duzieren. Wenn es also auf der Erde Elemente jen­seits des Ei­sens gibt, dann stammen die aus einer Supernova, einer Vor-Sonne. Wenn es aber Vor-Sonnen gegeben hat, warum soll es dann keine Vor-Planeten gegeben haben? Und, so nobodys Theorie, auf diesen Vor-Planeten hat es be­reits Wasser gegeben. Auf der Erde kann das Wasser, in dem wir ba­den, nicht ent­standen sein, denn in ihren Urtagen war die Erde viel zu heiß für Wasser. Was jetzt bei Vul­kan­aus­brüchen aus der Erde quillt, das schwamm früher an der Ober­fläche, bis sich al­les beruhigt hat und zur Erd­kruste erkaltet ist.
Big_Splash_Theia
Und dann wurde unsere Erde auch noch von Theia getroffen :shock: Nein, Erde hieß die Erde noch nicht, sondern Gaia. Gaia war quasi die Vor-Erde und Theia war auch ein Planet unserer Sonne. Damals, in den Anfängen unseres Son­nen­sys­tems vor über 4 Milliarden Jahren, gab es noch mehr Planeten als heute und die Planeten kreis­ten auch nicht in so schicken Bahnen um das Zentral­gestirn, sondern eierten chao­tisch durch die Ge­gend. Manche “teil­ten” sich eine Um­laufbahn. So auch die Gaia und die Theia und dann hat’s RUMMS gemacht
Gaia-Theia
… zum Glück, denn dieser Kollision haben wir den lieben Mond zu verdanken, der den um die Sonne eiernden Brumm­kreisel Erde stabi­lisiert. Bevor die Erde einen Mond hatte, war der Nordpol mal hier mal da, mal am Äquator, mal ganz woanders. An geregelte Tages- und Nacht­zeiten, ge­schweige denn Jah­res­zeiten, war gar nicht zu denken. Mensch, hast du ein Glück gehabt!

Es hätte auch ganz anders ausgehen können. Wäre Theia größer ge­wesen, hätte es beide Plane­ten wahr­schein­lich zerlegt. So hat die größere Gaia die klei­ne­re Theia einfach ver­schluckt … bis auf das Stück­chen Mond :razz: Zwi­schen Mars und Jupiter kön­nen wir noch heute beob­ach­ten, was hätte pas­sieren kön­nen. Dort schwir­ren Mil­lio­nen Fels­brocken ziel- und planlos um die Son­ne, die nach meiner Theo­rie von der Kol­lision zweier anderer Plane­ten stammen. Ich weiß, die Wis­sen­schaft sagt, der Müll der Asteroiden kommt daher, dass die rie­sige Gravi­tation des Jupiter ver­hin­dert habe, dass sich aus dem Roh­material des Aste­roiden­gürtels ein Pla­net zusammen­klum­pen konn­te. Das stimmt, aber das lässt die Frage offen, woher das Roh­material her­kam. Ich blei­be bei mei­ner Theo­rie und deshalb finde ich den Begriff Planetoidengürtel auch besser als Aste­roidengürtel.

Woher Tschuri, Philaes neue Heimat, herkommt, das weiß man nicht so genau. Tschuri kommt jeden­falls nicht aus dem Planetoidengürtel. Aber weiter draußen, am Rande un­seres Son­nen­sys­tems, 30 bis 50 Astro­no­mischen Ein­hei­ten (AE) entfernt, da gibt es noch einen Gürtel, den Kuipergürtel. Dort dümpeln mas­sen­haft solche Teile wie Tschuri herum und dort herrscht Chaos wie in einem Flipper-Automaten, in dem gleich­zei­tig 1000 Ku­geln rum­schwir­ren. Ab und an und gar nicht sel­ten gibt es zwischen die­sen kos­mi­schen Flip­per­ku­geln einen Bump und dann macht sich der Getrof­fene auf den Weg Rich­tung Sonne. Auf diese und ähn­liche Weise und nicht nur aus dem Kuipergürtel lan­den jähr­lich ca. 30.000 Tonnen “Sternen­staub” auf Mutter Erde und so ist in deren jun­gen Jahren auch das Wasser zu uns gekommen, als Teil eines himm­lischen Dauer­bom­bardements.

Tschuri besteht nicht nur aus Eis, sondern auch aus Dreck. Das hat sich bei der ersten Landung von Philae auf Tschuri erwiesen. Die Tschuri-Hop­serei er­weist sich im Nach­hin­ein als wah­rer Glücks­fall. Als der Klei­ne zum ersten Mal auf­setzte, da hat er mäch­tig Staub auf­ge­wirbelt und die­ser Staub hat Philae am Bauch ge­trof­fen. Dort, auf der Un­ter­seite des Toas­ters ist sein Schnüf­fel­organ COSAC an­ge­bracht und das ist so pro­grammiert, dass es so­fort zu ana­lysie­ren be­ginnt, wenn was Fes­tes in den Rüs­sel ge­langt. Und wäh­rend Philae vor Freude nach dem ersten Touch­down über Tschuri kreis­te, da hat er be­reits ana­ly­siert, was ihm da in die Nase ge­flo­gen ist (Deutsch­land­funk). Und gugge da: Im aufgewirbelten Tschuri-Staub hat Philae orga­nische Mölekule ge­funden. Um was es sich genau da­bei han­delt, ist noch un­bekannt, aber der Dreck “lebt” und viel­leicht ist so­gar Leben im Dreck. Jeden­falls könn­te sich die Theo­rie be­wahr­hei­ten (ist nicht von nobody :roll: ), dass das Leben durch dre­cki­ge Schnee­bäl­le wie Tschuri auf die Er­de kam.

Dafür spricht nach meiner Theorie Folgendes: Philae steht zwar auf be­ton­har­tem Eis (und hat deshalb kalte Füße), aber das Eis ist mit einer zenti­mer­starken Schicht Staub, so fein wie Puder­zucker über­zo­gen. Wo­her kommt dieser Staub. Auf Tschuri selbst staubt es nicht. Entweder ist das Ge­stein des Ko­me­ten sozu­sagen staub­bin­dend mit Eis über­zogen oder fest und Fahrt­wind, der von diesen Fel­sen Staub ab­reiben könn­te, gibt es auch nicht. Nein, diesen Staub hat sich Tschuri bei seiner Rei­se durch den Kos­mos ein­gefan­gen und wenn in diesem ein­ge­fan­genen Staub orga­nisches Material ist, dann ist dieser himmlische Dreck der Ur­sprung des Lebens auf der Erde.

We are Stardust!

Da fehlt ein “t”

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120-golineh

    „Es ist gut, lieber Frank-Walter, dass Du trotz der angespannten Lage… an unserem persönlichen Kontakt fest hälst.“ Lavrov zu Steinmeier.

zwitschert die herzallerliebste Golineh
golineh-ohne-T
… aber da fehlt ein “t“. Es ist ein beliebter Fehler, aber das ändert nix daran, dass es ein Fehler ist: hälst hat nix mit Hals zu tun, sondern mit halten und deshalb schreibt manN/frau es hältst … alles klar soweit, Golineh?

Die armen Kinder

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Die Basler Zeitung hat im Artikel “Die Kreml-Kinder lieben den Westen” was gemacht, woran sich auch nobody schon versucht hat, nämlich die Kinder der Nomenklatura aufzuzählen, die im dem Untergang geweihten Westen ihr Dasein fristen müssen :mrgreen:

In meinem kleinen kosmos wird immer wieder, auch heute nach Bildern von Putins Töchtern gesucht und in der Tat hat nobody eine ganze Menge davon zu bie­ten. Aber heute gibt es ein besonderes Leckerchen, Ekaterina und Marija Putin nackich :shock: Weiterlesen

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